Heike Beckmann “Levada“ für vier Flöten


Heike Beckmann “Levada“ für vier Flöten

Artikel-Nr.: K&N 1509


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für vier Flöten (Große Flöte I - II / Bassflöte III - IV) 

Levadas sind jahrhundertealte Bewässerungskanäle auf der Insel Madeira. Quellwasser aus den Bergen wird an steil hinabgleitenden Hängen entlang, durch Täler, Schluchten und Wälder geführt, bis fast auf Meereshöhe, meist, um dort angelegte Bananenplantagen
und Gärten zu bewässern, aber auch, um Trinkwasser zu liefern. Die Levadas sind seitlich begehbar, und so führt einen eine Levadawanderung vom ersten Quelltropfen bis hin zur kleinen Flußgröße durch faszinierende Landschaften, die per Auto oder selbst zu Fuß gar nicht oder nur schwierig erreichbar sind. Die Komposition spürt einer solchen Wanderung nach, vom ersten Rinnsal begonnen, dem stetigen und nimmerendenden gleichmäßigen Fluß des Wassers inmitten sich verändernder Umgebung.

"Levada" bedient sich der percussiven Gestaltungsmöglichkeiten der Querflöte. Jeder Flöte wird zusätzlich zu den melodiösen Klangqualitäten jeweils eine charakteristische percussi- ve Klangfarbe zugedacht, die im Zusammenspiel an die Funktion von Schlagzeug und Baß in der populären Musik erinnert.

Flöte 4 (Bass) hat die Funktion der grundlegenden rhythmischen Impulsgebung (Groove) und vereinigt Charakteristika eines geslapten E-Baß' sowie der Bass-Drum im populären Drum-Set. Der Klangcharakter ist dunkel, voll und erdig.
Flöte 1 übernimmt in percussiver Hinsicht den Part der Snare-Drum, die in der populären Musik ihre Hauptakzente auf der 2. und 4. Zählzeit findet und vom Klangcharakter heller, aber trotzdem klar und rhytmisch regelmäßig und metrumbestimmend ist.

Flöte 2 ist durchgehend die Klangfarbe der Hi-Hat zugedacht, bei der beim Schlagzeug zwei kleine Becken aus Blech, bedient mit einer Fußmaschine, aufeinandergeschlagen wer- den. Der Klangcharakter ist hier eher metallisch angelegt, hell und fein.
Flöte 3 charakterisiert sich in percussiver Hinsicht durch den Klang der Toms, heller und dunkler klingende Trommeln, die beim Schlagzeug auch als klangliche Farbgebung einge- setzt werden. Die Tonhöhe ist angesiedelt zwischen Snare und Bass-Drum.

Insgesamt wird die percussive Farbgebung durch Einsetzten von Klappengeräusch, Luft und sich zu Lauten formender Stimme noch unterstützt. Hinweise zu der jeweiligen Artikulationsart sind im Notentext ausgeschrieben. Die den einzelnen Flöten zugeordneten percussiv zu spielenden Töne sind in den folgenden Zeichen ausgedrückt: 

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